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Labyrinth im Werftpark Kiel sZum 30jährigen Jubiläum des Berufsverbandes für Heilpraktikerinnen LACHESIS e.V. vom 10. bis 12.2.2017 in der Ravensberger Spinnerei in Bielefeld war ich eingeladen, zum Thema "Labyrinthisch denken und arbeiten" einen Vortrag und Workshop zu gestalten.

www.frauengesundheits-kongress2017.de

Der Kongress stand unter dem Motto "FRAUENGESUNDHEIT - SELBST.UND.BESTIMMT? - WO LEBEN STÖRT". Am Anfang kamen drei Referentinnen zu Wort: Maria Zemp: "Wo Weiblichkeit zur Ware geworden ist, tut Widerstand not" und die beiden Buchautorinnen Sarah Diehl: "Die Uhr, die nicht tickt" und Mithu Sanyal: "Vulva, die große Unbenannte".

Weitere Vorträge und Workshops gab es u.a. zu diesen Themenbereichen:

  • Wa(h)re Gesundheit - Frauengesundheit als Wirtschaftsfaktor
  • Die Eizelle als Ware
  • Risiko Hormonspirale
  • Frauengesundheit in Gefahr durch Umwelt.STÖR.Stoff
  • Korruption im Gesundheitswesen
  • Epigenetik: „Der Sieg über die Gene“ und die Ausweitung biologischer Verantwortung
  • Ganzheitliche kultursensible Traumarbeit mit geflüchteten Frauen
  • Gesundheit lesbischer, bisexueller und queerer Frauen

In den Vorträgen und Workshops spiegelten sich die Vielfalt und Prozesse der modernen Gesellschaft und ermöglichten 200 Teilnehmenden einen Zugang zu unterschiedlichen feministischen Denkansätzen in medizinischen und naturheilkundlichen Methoden.

Demnächst werden unter www.frauengesundheits-kongress2017.de Mitschnitte der Vorträge und andere Kongressimpressionen zu lesen und zu hören sein.

Zum Kongress war die ZDF Redakteurin Katrin Seibold anwesend, um am 21.2.2017 in KULTURZEIT von 3sat mit Interviews von LACHSIS Referentinnen in einem Bericht über den Berliner "Kinderwunsch Kongress 2017" unter dem Titel "It's my life – die Eizelle zwischen Ware, Schöpfungswunder und Machbarkeit" dieses Thema kritisch zu hinterfragen.

Bilderbogen legen Bilderbogen in Spiralform Teilnehmerinnen im Kreis

Bei "Labyrinthisch denken und arbeiten" ging es mir darum, einen Blick auf den kosmischen Ursprung und auf die Dynamik eines ganzheitlichen Lebens zu richten. Das Labyrinth in seiner doppelspiraligen Struktur hat eine Dynamik, die nicht nur in der DNA im Zellkern steckt, sondern gleichermaßen in den spiralförmigen Galaxien des Universums.

Wir Menschen, wie alle Lebewesen auf der Erde, sind ein Teil dieses dynamischen Geschehens, wir sind aus "Sternenstaub" entstanden, der sich in Jahrmilliarden zu Galaxien, Sonnensystemen, Planeten und zu irdischen Lebewesen materialisierte.

Rafaela Schmakowski Aspekte im Bilderbogen Kongress Teilnehmerinnen

Ein siebengängiges Labyrinth, wie das im Kieler Werftpark, fügt sich aus einer einzigen Mondbahn und einer einzigen Sonnenbahn als Doppelspirale zusammen. Es ist ein Sinnbild für die gegenläufigen Umlaufbahnen von Mond und Sonne aus irdischer Sicht. Die Labyrinthpfade liegen zwischen den drei Sonnenbahnen und den vier Mondbahnen, und wenn wir ihnen folgen, bewegen wir uns im Einklang mit dem Auf und Ab und Hin und Her der zwei Gestirne, die Tag und Nacht und Monat und Jahr auf der Erde hervorrufen.

Diesem Zeitraum entsprachen die lunisolare Kalendersysteme früherer Kulturepochen. Mit dem exakten Erscheinen und mit den Erscheinungen von Mond und Sonne zu leben ist eine Chance, der Geschwindigkeitsspirale in der modernen Welt zu entkommen.

Wenn der Mond ins Bewusstsein aufgenommen wird, ist das eine Möglichkeit, das lineare Zeitsystem des Gregorianischen Kalenders zu korrigieren, bzw. unsere rasend gewordene Zeit zu 'entschleunigen', um ein gern benutzes Modewort zu zitieren.

Wenn wir Mond und Sonne zugleich berücksichtigen, erschaffen wir eine Affinität zur kosmischen Dynamik, der wir durch die biologischen Rhythmen sowieso unterliegen. Und weil wir biochemisch eine ursprüngliche Affinität zur kosmischen Materie haben, und dazu gehört der Mond, begeben wir uns sozusagen in heimatliche Gefilde.

Die Mondphasen in Verbindung zum Sonnenjahr abzuwarten und den Mond zu erleben, kann biorhythmisch harmonisieren und biochemisch strukturieren. "Labyrinthisches Denken und Arbeiten" als ganzheitliche Komponente des Lebens hat deshalb eine Auswirkung auf die Gesundheit.