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Zwischen Gestern und Morgen

weblogEs ist doch nie zu spät, neue Wege einzuschlagen, und es ist, wie ich nun feststellen kann, spannend und interessant. Es geht um den Blog, den Blog im Netz, das ist der neue Weg, den ich einschlagen soll, weil mein Webmaster, das ist mein Sohn Boris, in letzter Zeit freundlich und beharrlich dazu drängte, für diese Website, wie Millionen Andere auch, einen Blog zu schreiben.

Ich bin doch keine Bloggerin! Der Blog muss aber her!

Doch zuerst will ich wissen was Blog heißt, sonst schreibe ich keine Zeile. Blog, so oder ähnlich sagt die Googlewelt, ist eine Kurzformel für "Logbuch im Meer des Internets". Eine schöne Vorstellung. Aber Blog, Bloggen, Blogger? Das klingt weniger schön in meinen Ohren. Deshalb habe ich mir kurzerhand den We(B)log ausgetüftelt.

Hier, an dieser Stelle werde ich mich mit aktuellen Beiträgen zum Labyrinth und zum Qigong und zum Entwicklungsprozess des Buches "Im Zeichen der Zeit" hin und wieder zu Wort melden. Viel Spass beim Lesen!

 

Am 25. Mai fand an der Alice Salomon Hochschule in Berlin ein Symposion anlässlich des 80. Geburtstags von Silvia Schaub-Bernasconi statt – Thema: "Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession".

Der Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf gilt heute als sozialer Brennpunkt, nicht zuletzt deshalb wird die Hochschule dort ihren Platz eingenommen haben. Die Tramfahrt vom Alexanderplatz nach Hellersdorf über Friedrichshain, Lichtenberg und Marzahn führte an den Plattenbauten entlang, die seit den 70er Jahren in der DDR errichtet worden waren.

Die Gleichförmigkeit der Wohnblöcke und die Vorträge am Symposion ließen mir die Fragen in den Sinn kommen, warum von den fünf Labyrinthen in Berlin vier in diesem Umfeld zu finden sind und in welchem Verhältnis die Labyrinthe und Plattenbauten miteinander stehen, die Planbauten waren. Der sozialistische Plan wird die Standarisierung von Bauelementen aus Kostenersparnis im Blick gehabt haben, nicht minder aber die geringe individuelle Gestaltungsmöglichkeit der Wohnanlagen.

Damit verschwinden zwar Klassenunterschiede aus dem Leben, aber damit verschwindet auch das Individuelle aus dem Leben. Und das hat zur Folge, dass das Individuelle zur Bedrohung wird, zu etwas Fremden und Feindlichen, gegen das man sich zu wehren hat. Womöglich ist das einer der Funken, der einen "sozialen Brennpunkt" zur politischen Gefahr werden lässt.

soziale Brennpunkte 1s soziale Brennpunkte 2s soziale Brennpunkte 3s

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Das geheimnisvolle Leben der Pflanzen auf Sylt
zum Vollmond der Frühlings Tagundnachtgleiche 2016

Mitte März 2016 war ich in der schönen Stadt Erfurt, um ein Qigong Seminar zu geben, "Der Kranich" aus "Das Spiel der 5 Tiere". Das ist eine Form, die in mir die Sehnsucht nach dem Meer wachruft. Zeit für die Insel!

ein Kranich zwei Kraniche

Wenn dann der Zug über den Bahndamm fährt und die Salzwiesen in Sicht kommen, wenn die Schafe auf den windigen Deichen spazieren, wenn Halligen in der Ferne im Meer verschwimmen, dann fängt das Abenteuer Sylt an.

Das Wetter? Eine undurchdringliche Nebelsuppe, kein Meer in Sicht, nur schemenhafte Gestalten, die aus dem Nichts auftauchten und im Nichts verschwanden.
Die Meeresluft war samtweich und feucht, geheimnisvoll und wunderschön war es. Glücklich hörte ich dem Rauschen der Brandung zu und dann konnte ich wunderbar schlafen in der Nacht.

Nebel auf Sylt 1 Nebel auf Sylt 2 Nebel auf Sylt 3

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Mondsichel(Foto: Anthony Hall – Fotolia.com)Am 8. Februar 2016 um 14.40 Uhr ist Neumondanfang. Dann erscheint die Mondsichel drei Tage lang nach Sonnenuntergang am frühen Abendhimmel und dann nimmt das Jahreslicht Tag für Tag sprunghaft zu. Zwischen der Wintersonnenwende am 21. Dezember und dieser Zeit bis zum 2. Neumond liegt eine besondere Zwischenzeit: "Die Zeit zwischen den Jahren".

Die Zeit zwischen den Jahren ist in der Natur eine Zeit der Stille, da haben wir eine Entsprechung. Die Natur hält den Atem an, die Pflanzensäfte ziehen sich zurück, die stille Welt harrt der Sonne. Die Zeit zwischen den Jahren wird auf frühere Ackerbaukulturen zurückzuführen sein, ein volkstümlicher Wert hat sich aber bis heute erhalten. Die Zeit zwischen den Jahren ist eine Zeit der Besinnung und Ruhe, so heißt es. Stimmt das? Auf jeden Fall hat sie mit einem bestimmten Zeitraum zum Jahreswechsel zu tun. Ist es die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr? Oder die Zeit zwischen Weihnachten und Drei Könige? Oder sind es die Raunächte? Oder eine Kalendertradition? Im gregorianischen Kalender gibt es allerdings keine einzige Sekunde für Ruhe und Besinnlichkeit zwischen den Jahren. Punkt 24.00 Uhr fängt das neue Jahr an, im Bruchteil einer Sekunde, mit einem Knall. Silvester 2015 war ich in Berlin, die Luft war zum Schneiden. Böller, Kracher, Feuerwerk.

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