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Zwischen Gestern und Morgen

weblogEs ist doch nie zu spät, neue Wege einzuschlagen, und es ist, wie ich nun feststellen kann, spannend und interessant. Es geht um den Blog, den Blog im Netz, das ist der neue Weg, den ich einschlagen soll, weil mein Webmaster, das ist mein Sohn Boris, in letzter Zeit freundlich und beharrlich dazu drängte, für diese Website, wie Millionen Andere auch, einen Blog zu schreiben.

Ich bin doch keine Bloggerin! Der Blog muss aber her!

Doch zuerst will ich wissen was Blog heißt, sonst schreibe ich keine Zeile. Blog, so oder ähnlich sagt die Googlewelt, ist eine Kurzformel für "Logbuch im Meer des Internets". Eine schöne Vorstellung. Aber Blog, Bloggen, Blogger? Das klingt weniger schön in meinen Ohren. Deshalb habe ich mir kurzerhand den We(B)log ausgetüftelt.

Hier, an dieser Stelle werde ich mich mit aktuellen Beiträgen zum Labyrinth und zum Qigong und zum Entwicklungsprozess des Buches "Im Zeichen der Zeit" hin und wieder zu Wort melden. Viel Spass beim Lesen!

 

Am 18.10.2015 war auf ARTE die Filmdokumentation "Die große Zuckerlüge" zu sehen. Das Thema: ob Zucker ein Gift ist, ob verantwortlich für die zunehmenden Herz- und Stoffwechselerkrankungen, ob Zucker ein Dickmacher ist, ein Suchtmittel. Es ging darum, wie es die Lebensmittelindustrie der USA in den 70er Jahren geschafft hat, den Zucker als gesundes Lebensmittel zu vermarkten: „Über 40 Jahre lang hat 'Big Sugar' es geschafft, sein milliardenschweres Imperium auszubauen und die Ernährung der Welt zu verzuckern. Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen haben sich vervielfacht."

Heute hat sich der Zuckerkonsum weltweit verdreifacht und steht zunehmend in der Kritik. In Filmdokumentationen, im Fernsehen, in Wochenmagazinen, in Zeitungsartikeln wird vor Zuckerprodukten gewarnt und über versteckte Zuckeranteile in Nahrungsmitteln informiert.

Von einer gesundheitlichen Zeitbombe ist die Rede, vom Zuckerschock, und gleichzeitig ist der Zucker als ein natürliches Lebensmittel etabliert, davon ist die gesunde Bioküche nicht ausgenommen. In einem Bioladen bei mir um die Ecke läuten doch 62 Regalmeter Zuckerwaren den Advent ein, ich habe es abgeschritten, und an der Kasse gibt es ein Schokoladenpräsent mit süßen Weihnachtsgrüßen.

In den Supermärkten sieht es noch ganz anders aus und den Vogel schießen dann die Weihnachtsmärkte ab. In Berlin sind sie der Renner und in Basel finden sie kurz nach der Herbstmesse statt, die bereits mit Unmengen von Zuckerwatte, Magenbrot, Zuckermandeln und Schokoladenfrüchten aufwartet, beim Weihnachtsmarkt gibts dazu Glühwein mit dem traditionellen Zuckerhut.

Weihnachtsmarkt 01 Weihnachtsmarkt 02 Weihnachtsmarkt 03 Weihnachtsmarkt 04

Weiterlesen: Die zuckersüße Zwischenzeit

Im Oktober stand eine Reise an den Bieler See an, um Fotos für die "15 Ausdrucksformen des Taiji Qigong" zu machen. Warum zum Bieler See? Weil ein weiter Hintergrund für diese Art Fotos nötig ist und nach dem Wetterbericht sollte es am Bieler See leicht bewölkt und sonnig sein.

Doch dann kam es anderes als gedacht. Ersten war es nicht sonnig, sondern über dem See hing eine schwere graue Wolke wie angenagelt und dann entwickelte sich das Thema Qigong zu einem Thema der Zeit. Am Ende eines langen Landungsstegs, der weit hinaus in den See ragte, fand sich der optimale Platz und irgendwie lief es dann doch ganz gut, weil die Sonne für wenige Minuten die Wolkendecke durchbrach.

Landungssteg Maya Stebler Rafaela Schmakowski 15Ausdrucksformen

Und dass es ein wenig anderes kam als gedacht fing damit an, dass mir an der Schiffsanlegestelle eine interessante Konstruktion auffiel: eine Achterschlaufe am Boden, daneben der Mittagsmeridian und eine Beschreibung der Sonnenbahn im Jahreslauf: Das war ja ein Analemma!

Weiterlesen: Kleine Reise zwischen Qigong und Zeit

Labyrinth im Werftpark KielVor 10 Jahren, im September 2005, wurde das Rasenlabyrinth von Kiel, dessen Gestaltung und Realisierung ich maßgeblich verantwortet hatte, feierlich eröffnet und eingeweiht.

Das Kieler Labyrinth war bundesweit das erste Mahnmal gegen Gewalt, die an Frauen und Mädchen ausgeübt wird. Seitdem standen Angehörigen und Betroffenen ein besonderer Ort zur Verfügung, an dem sie ihren Schmerz und ihre Trauer miteinander teilen und in gemeinsamen Aktionen mit einem Gang durch das Labyrinth umwandeln konnten.

Zu den Initiatorinnen dieser letzten 10 Jahre gehörte das Kieler Referat für Gleichstellung, das Frauenhaus Kiel, TIO - Treff und Informationsort für Migratinnen, der Notruf für Frauen, das Autonome Mädchenhaus Kiel/Lotta e.V., der Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen, der Frauentreff Mettenhof und das Frauenwerk Altholstein. Die Fotos wurden mir dankenswerterweise von Michaela Peschel vom Mädchenhaus Kiel/Lotta e.V. zur Verfügung gestellt.

maedchenhaus 1s maedchenhaus 2s maedchenhaus 3s maedchenhaus 4s maedchenhaus 5s

Am 10. September 2015 wurde ich als Ehrengast zum 10jährigen Bestehen des Kieler Labyrinths eingeladen. Das hat mich sehr gefreut, war es doch auch ein Anlass der einstigen Leiterin des Kieler Frauenreferats Annegret Bergmann und der damaligen Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz wieder zu begegnen. Ohne deren Engagement hätte es das Kieler Labyrinth nicht gegeben.

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